Was macht einen Mensch zur Marke?

Viele Märkte sind heute fragmentiert und übersättigt. Ein gutes Beispiel dafür ist der Trainings-, Coaching- und Beratermarkt. Deren Angebote verschwimmen immer mehr. Für diese Alleskönner wird es immer schwieriger, sich mit ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung eindeutig zu positionieren. Der Kunde kann mit zunehmender Komplexität des Angebots nicht ohne Weiteres entscheiden, was im Einzelnen welchen Mehrwert bietet. Er orientiert sich dann an dem Menschen, der ihm das Produkt verkauft. Hinzu kommt: Bei Dienstleistungen wie Training, Beratung, Coaching steht und fällt die Qualität ohnehin immer mit der Person, die sie erbringt.

Das Potenzial der klassischen marktorientieren Unternehmensführung ist ausgeschöpft. Es wird Zeit, sich auf den Faktor Mensch in der Markenführung zu konzentrieren.

Aber was macht den Menschen nun zur Marke? Hier sind meine Gedanken dazu:

Lebt Leidenschaft vor.

Steht für ein Thema.

Lässt sein Wesen erkennen.

Hat Persönlichkeit.

Hat eine Vision.

Gibt Orientierung.

Weist Weg in die Zukunft.

Hat Mut.

Hat einen Namen.

Genießt Vertrauen.

Weckt Gefühle.

Löst konkretes Bild aus.

Verbindet bei mehreren Menschen ähnliche Bilder, Gefühle, Erfahrungen, Erlebnisse und Informationen mit dem Namen.

Hat Wiedererkennungswert.

Wird stimmig erlebt.

Ist glaubwürdig.

Hält, was sie verspricht.

Ist Prägnant.

Ist Eindeutig.

Hat ein Markenzeichen.

Ist wahrnehmbar.

Fasziniert.

Ist präsent.

Bist du es?

Comments (4)

  1. Vielen Dank für die Liste.
    Wiedererkennung, Positionierung und Orientierung geben sind gut bei mir.
    Arbeiten sollte ich an Emotionen wecken und an der Wahrnehmbarkeit.

    • Maren Martschenko

      Das freut mich zu lesen, Herr Lamprecht. Vielen Dank! Mit den zunehmend geweckten Emotionen steigt auch die Wahrnehmbarkeit. Ich wünsche viel Erfolg dabei!

  2. „Es wird Zeit, sich auf den Faktor Mensch in der Markenführung zu konzentrieren.“ Diesen Satz kann ich so nur unterschreiben. Wer es versteht, sich als Experte zu positionieren, hat den wichtigsten Schritt schon getan. Allein der Erfolg wird sich erst dann einstellen, wenn der Betreffende auch „sichtbar“ ist und damit auch wahrgenommen werden kann. Positionierung, Wahrnehmung und Bekannheit/Sichtbarkeit (z. B. im Web), stehen also untrennbar in einem Zusammenhang.

    Vielen Dank für diesen Artikel!

    • Maren Martschenko

      Lieber Herr Wenderoth, gern geschehen.“Untrennbar in einem Zusammenhang“ unterschreibe ich auch!

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