Über den Jahreswechsel habe ich mir wie jedes Jahr Gedanken über die Ausrichtung meines Business, meine eigene Markenstrategie, gemacht. Ich habe aussortiert, was überholt war, geschärft, was bleiben soll und überlegt, was entstehen soll. Ich habe Wunschkundenprofile erstellt und Stärken analysiert. So entstand nach und nach ein konkretes Bild, wo ich mich und mein Unternehmen in Zukunft sehe, wo ich in fünf Jahren stehen will. Nun wissen wir, Papier ist geduldig, meist hat man mehr Ideen als Zeit. Irgendwann muss man also an den Punkt kommen und sagen: „Und jetzt is’ mal gut.“ Wann ist dieser Punkt? Ich habe für mich die ultimative Frage gefunden, an der ich es festmachen konnte.

Wo, wie, wozu möchte ich zitiert werden?

Mit Blick auf die erarbeiteten Ergebnisse habe ich mich gefragt: In welchem Kontext, in welchen Medien, zu welchen Themen möchte ich gefragt sein? Ich kannte meine Antwort auf die Frage. Das war ein magischer Moment, denn ich wusste genau „Jetzt ist es gut.“ Jetzt kann ich loslegen.

Wer seine Zielgruppe kennt, seinen eigenen Themen-Schwerpunkt auf den Punkt bringen kann, seine Positionierung im Markt klar vor Augen hat, ist diese Frage leicht zu beantworten. Wenn nicht, lohnt es sich noch einmal zwei Schritte zurückzutreten und die eigene Positionierung zu beleuchten. Denn wenn man selbst nicht weiß, warum und wofür man antritt, wissen es die anderen höchstwahrscheinlich auch nicht. Das wäre doch schade.

Wie lautet Ihre Antwort auf die Frage: „Wo, wie, wozu möchte ich zitiert werden?“

 

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