Neulich beim Mittagessen erzählt mir eine Kollegin mit leicht genervtem Gesichtsausdruck von einem ihrer Kunden. Er sei ein bisschen anstrengend,  natürlich leiste man über das vereinbarte Budget hinaus. Das mache man wegen des Namens auf der Referenzliste. Ich würde das ja kennen.

Der Satz hing mir nach. Kenne ich das? Ich schaute auf meine Referenzliste.  Alle meine Kunden haben einen Namen, aber keiner ist dort gelistet wegen seines Namens.

Alle schätze ich für ihre Persönlichkeit, ihre Motivation Unternehmer zu sein, etwas schaffen zu wollen, das bleibt und ihren Kunden nützt.

Ich schätze meine Kunden für die konstruktive Zusammenarbeit, die Bereitschaft, sich offen auf ein Ping-Pong-Spiel mit mir einzulassen. Gemeinsam entwickelte Ideen entscheidungsfreudig und begeistert umzusetzen.

Ich habe auch schon über das vereinbarte Bugdet hinaus geleistet. Aber es wird pünktlich bezahlt. Dafür höre ich sogar: „Darf ich Ihre Rechnung erhöhen?“

Es geht um Veränderung, es geht um neue Marken und neue Wege. Das ist natürlich anstrengend! Um das Leben meiner Kunden in dieser Hinsicht leichter zu machen, mache ich es mir gerne schwer. Das schätzen meine Kunden an mir. Dafür empfehlen Sie mich gerne weiter.

Ich arbeite nicht, um Namen von Unternehmen auf meiner Referenzliste zu versammeln, ich arbeite für Menschen und ihren Erfolg wie auch immer sie ihn definieren. Ich arbeite für Wunschkunden. So kenne ich das!

Zum Abschluss wünsche ich mir noch einen Kunden: Sehr gerne würde ich einmal einen Winzer beraten. Jedes Mal, wenn ich vor dem Weinregal stehe, denke ich mir: Das geht noch was! Ich freue mich über Empfehlungen.

 

Dieser Beitrag nimmt an der Blogparade von Sascha Theobald „Mein Wunschkunde ist…“ teil. Darin finden sich noch viele weitere Beiträge, warum es sich lohnt mit Wunschkunden zu arbeiten und wie man zu Wunschkunden kommt.

 

 

 

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