10 Fragen an Uwe Hook

Uwe Hook ist Co-Gründer und CEO von bateshook, einem Unternehmen in Kalifornien, dessen Geschäftsmodell Human Business Design ist. Es geht darum, wie Menschen in Unternehmen kommunizieren, zusammenarbeiten, kreieren und dadurch letztlich die Welt ein bisschen besser machen. Ob das für die ganze Welt gelingt, weiß ich nicht, aber ich kann für meinen Teil behaupten, dass die Blogbeiträge von Uwe meine Welt des Marketings ein bisschen besser machen. Mit jedem Artikel bekomme ich neue Impulse oder eigene Ansichten bestätigt. Inspirierend und auf das Wesentliche reduziert. Must-follow für alle, die verrückt genug sind zu glauben, sie könnten die Welt verändern und es tatsächlich tun.

Mit welchen drei Worten würden Sie sich beschreiben?
Neugierig. Direkt. Kreativ.

Was begeistert Sie am allermeisten an Ihrem Business?
Es ist faszinierend zu erleben, wie sich das menschliche Verhalten mit der Einführung neuer Technologien verändert.

Wer oder was inspiriert Sie?
Meine Tochter. Sie muss in 20 Jahren mit 6 Milliarden Menschen konkurrieren und, hoffentlich, kollaborieren. Wie können wir die nächste Generation auf die Technologierevolution vorbereiten?

Aus welchem Fehler haben Sie am meisten gelernt?
Wenn etwas sich zu gut anhört, dann ist etwas faul.
In 2000 kontaktierten mich 2 Luftschlösserarchitekten, die ich als seriöse Geschäftsmänner ansah. Sie gaben mir eine Million Dollar, versprachen 3 Millionen 6 Monate später und ich kreierte eine Live-Radio/TV Station innerhalb von 21 Tagen, die 24 Stunden täglich sendete. Mit 40 Angestellten und Talent. Die versprochenen 3 Millionen tauchten nie auf und nach brutalen 9 Monaten musste ich jeden Arbeitnehmer am Heiligabend kündigen. Kein frohes Weihnachtsfest.

Wer sind Ihre Wunschkunden?
Menschen, die offen sind für neue Ideen und ihre Meinung einbringen.

Was bedeutet für Sie Erfolg?
Wenn ich mein Bestes gegeben habe.

Welche Marketingmaßnahme kam oder kommt am besten an?
Wenn Marketing keine Maßnahme ist, sondern ein integrierter Teil des Produkts oder der Dienstleistung.

Ihr liebstes Social Media Tool?
Twitter.

Welche Frage sollte sich eine Unternehmerin oder ein Unternehmer mindestens einmal stellen?
Alle Unternehmer sollten sich täglich fragen, warum sie morgens zur Arbeit gehen? Ist etwas mehr drin als nur Geld? Wie verbessere ich die Welt?

Wann und wo trinken Sie Ihren Espresso am liebsten?
In Paris in einem kleinen Cafe.

Vielen Dank für das Gespräch!

Nächste Woche geht es weiter mit Gedankenbegleiter Volker Remy.