In einem Thread auf Xing ging es heute wieder einmal um Sinn und Unsinn von Twitter. Die Aussage eines Teilnehmers möchte ich gerne aufgreifen.

Ungerichtete Schreie ins Nichts. Wer das für marketingfähige Kommunikation hält und sogar Zielgruppen dahinter vermutet, muss sich meines Erachtens bei der Schlange vor dem Amt zur Erlangung von Medienkompetenz nochmal anstellen. Tut mir Leid.
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Darin steckt ein Denkfehler: Die Zielgruppe definiert man vorher. Stellt man nun fest, dass die Menschen dieser Zielgruppe zumindest in Teilen twittert, wäre es doch geradezu töricht, diese Gelegenheit in Kontakt zu kommen verstreichen zu lassen. Diese Folger in einer Gruppe zusammenzufassen obliegt einem dann selbst, z.B. auf Tweetdeck oder Hootsuite.

Gerade bei Twitter lässt sich sehr zielgerichtet kommunizieren – auch mit ganz leisen Tönen. Zumindest die Corporate Twitterer, mit denen ich kommuniziere, legen größten Wert auf Netiquette. Wer sich nicht dran hält, fliegt raus. Das geht ganz schnell per Knopfdruck.

Das Schöne bei Twitter ist, dass man sich die Leute selbst aussucht, denen man folgt, aber auch die, von denen man verfolgt werden möchte. Das ist ein feiner Unterschied zu vielen anderen Social Media.

Über Tools wie www.hootsuite.com oder http://bit.ly/ lässt sich auch ganz gut nachvollziehen, wie die eigenen Tweets ankommen. Und ob sie da ankommen, wo sie hingehen sollen. Vorausgesetzt man weiß, mit wem man worüber kommunizieren möchte.

Wer die Chancen von Twitter erkannt hat, beweist Medienkomptenz. Andernfalls kann ich es nur mit dem unten stehenden Zitat von Lisa Barone von ouspokenmedia.com halten

Ignoring Social Media Makes You Mute, Not Invisible
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