Michael Voltz  ist Anwalt für gewerblichen Rechtsschutz sowie für Urheber- und Medienrecht. Kennengelernt habe ich ihn bei einem Vortrag, wo er unterhaltsam und informativ (seltene Kombination!) zum Thema Markenrecht gesprochen hat. Er kennt alle Tricks und Fallstricke, wenn es um Marken geht und ist meine Antwort auf die Frage meiner Kunden: Können Sie mir einen Anwalt für die Anmeldung meiner Marke empfehlen?

 

Mit welchen drei Worten würden Sie sich beschreiben?
Neugierig – hilfsbereit – optimistisch

Was begeistert Sie am allermeisten an Ihrem Business?
Dass man mit seinem persönlichen Wissen Menschen helfen kann deren Probleme zu lösen. In alle Menschen und Berufe muss man sich hineindenken, denn jeder Fall ist anders und man kann sein Wissen anwenden und sogar noch daraus lernen.

Wer oder was inspiriert Sie?
Menschen, die wissen was sie wollen und ihr Wissen mit mir teilen. Und bei aller Zielstrebigkeit ihre Freundlichkeit und Humanität nicht vergessen. Außerdem inspiriert mich meine Süße, wenn sie mich mal wieder antreibt, einen guten Artikel zu schreiben. So lange sie dabei freundlich und human bleibt, ist sie inspirierend.

Aus welchem Fehler haben Sie am meisten gelernt?
Dem Harmoniebedürfnis nachzugeben führt am Ende des Tages dazu, dass du alles verlierst. Man muss für seine Ideale bereit sein, auch einmal zu streiten. Es ist schön, wenn man der Good-Guy ist, aber der Bad-Guy ist auch oft der Winner.

Wer sind Ihre Wunschkunden?
Unternehmen – kleinere, mittlere, größere. Alle, die ein interessantes Projekt verfolgen und die meine Leistung in allen Aspekten, auch in den finanziellen, zu würdigen wissen.

Was bedeutet für Sie Erfolg?
Es gibt ja Erfolg in allen Aspekten im Leben. Beruflicher Erfolg heißt, dass ich die Fälle effizient bearbeite und meine Mandanten zufrieden mit dem Ergebnis sind. Wenn ich z. B. Mandanten davor bewahrt habe, tausende von Euro an Schadenersatz zu bezahlen oder einen guten Kooperationsvertrag gemacht habe, bin ich zufrieden. Und im Hinblick auf Lebensqualität: dass ich meinen Espresso in der Toskana trinken und mich im Urlaub ganz entspannen kann ohne permanent an die Arbeit am Schreibtisch denken zu müssen…

Welche Marketingmaßnahme kam oder kommt am besten an?
Empfehlungsmarketing gepaart mit guter Öffentlichkeitsarbeit. Es ist schwierig, denn als Anwalt kann man sich ja nicht aufdrängen. Man kann hier ein Bedürfnis ja nicht konstruieren. Aber bisher bin ich mit den Marketingmaßnahmen gut gefahren.

Ihr liebstes Social Media Tool?
Nichts gegen twittern und posten auf Facebook. Aber meine liebste Social-Media-Aktivität ist mit dem Handy zu telefonieren. Es nutzt nichts, 10 Minuten über einer Email zu brüten, man muss auch mal zum Telefon greifen und mit den Leuten reden.

Welche Frage sollte sich eine Unternehmerin oder ein Unternehmer mindestens einmal stellen?
Macht mich das, was ich tue glücklich? Sind die Aktivitäten auf dem Weg zum Ziel diejenigen, die in dem Moment die richtigen sind? Und nicht zuletzt – und nicht nur einmal, sondern laufend: Bin ich mir sicher, dass das was ich vor habe rechtlich in Ordnung ist?

Wann und wo trinken Sie Ihren Espresso am liebsten?
Nach einem Abendessen – am liebsten Saltimbocca à la Romana – mit meiner Familie auf der lichtdurchfluteten Terrasse unseres Ferienhauses, das wir jedes Jahr mieten. Hier blicke ich auf der einen Seite auf die toskanischen Berge und auf der anderen Seite hinüber zur Insel Elba.

Vielen Dank für das Gespräch, Michael Voltz!

Nächste Woche geht es weiter mit Robert Rudnik, Gründer von Coffee Circle.

 

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