Iris K. Kaiser betreibt den Onlineshop brave flower. Ich liebe diesen Shop, weil alle Produkte ein gutes Gefühl bei mir auslösen. Sie sind einfach schön, teilweise aus recycelten Materialien hergestellt oder im Rahmen eines besonderen sozialen Projekts entstanden und schmeicheln den Händen. Eines meiner Lieblingsprodukte ist dieses Weinlicht, das aus Weinflaschen in den Caritas Werkstätten am Wendelstein hergestellt wird. Es verkörpert vieles, was ich mag: Guten Wein, Berge, soziales Engagement, schöne Dinge genießen. Der Vorteil für alle Münchner: Im Open Warehouse im Combinat 56  lassen sich alle Produkte anschauen, anfassen und gleich mitnehmen. Weiter so, tapfere Blume!

Mit welchen drei Worten würden Sie sich beschreiben?
Mitreißend, mutig, Orgatalent

Was begeistert Sie am allermeisten an Ihrem Business?
Dass kein Tag wie der andere ist. Jeden Tag lerne ich Neues über das Onlinegeschäft, und zeitgleich habe ich viel Kontakt – offline und online – zu den unterschiedlichsten Menschen. Mit dem Start von brave flower hätte es nicht für möglich gehalten, dass wir es schaffen, trotz Onlinehandel diesen sehr guten und direkten Draht zu unseren Kunden zu bekommen. Kundenkontakt und Kundenfeedback ist für mich sehr wichtig.

Wer oder was inspiriert Sie?
Lachende Menschen, Design in seinen unterschiedlichsten Ausprägungen und Ruhe.

Aus welchem Fehler haben Sie am meisten gelernt?
Zu viel aus der Hand zu geben und nicht immer gleich auf das Drücken im Magen zu hören.

Wer sind Ihre Wunschkunden?
Meine Wunschkunden schätzen Qualität und Design.
Meine Traumkunden freuen sich zudem noch über die unterschiedlichen Aspekte der Nachhaltigkeit, die meine Produktpalette bietet.
Und kritische Kunden bringen mich immer einen wichtigen Schritt in der Entwicklung weiter.

Was bedeutet für Sie Erfolg?
Keine Retoure. Nein, im Ernst. Erfolg hat für mich viele Facetten. Ein Lächeln für das noch pünktlich abgegebene Geschenk zur Geburt. In München liefere ich im Notfall auch selber aus. Das ist kein Service, sondern selbstverständlich. Unaufgeforderte Emailnachrichten unserer Kunden über die positive Resonanz derer Beschenkter.
Die strahlenden Augen meines kleinen Sohnes, wenn ich es schaffe mit ihm trotz Joballtag den Abend bei einem Eis ausklingen zu lassen.

Welche Marketingmaßnahme kam oder kommt am besten an?
Mund-zu-Mund-Propaganda und meine Veröffentlichungen in der Presse.

Ihr liebstes Social Media Tool?
Facebook, weil man viele schöne Bilder posten und etwas mehr Text als bei Twitter schreiben kann. Mich kurz zu fassen ist keine meiner Stärken.

Welche Frage sollte sich eine Unternehmerin oder ein Unternehmer mindestens einmal stellen?
Ist die Idee Dein Leben und steht Deine Familie hinter Dir?

Wann und wo trinken Sie Ihren Espresso am liebsten?
Mittags nach dem Essen. Örtlich bin ich da ungebunden, aber immer gerne von interessanten Menschen umgeben.

Herzlichen Dank für das Gespräch, Frau Kaiser.

 

Nächste Woche geht es weiter mit Autorin und Consultant Martina Fuchs.

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