Der Donnerstag ist bei mir Veggie Day. Das bedeutet, dass meine Familie und ich donnerstags konsequent auf Fleisch verzichten. Anlass zu dieser Umstellung war die Zertifizierung meines Unternehmens bei Ökoprofit. Wir mussten u.a. konkrete Maßnahmen nennen, wie wir den CO2-Ausstoß reduzieren. Franziska Schmid, Kuratorin des Blogs Veggie Love, inspirierte mich zu der Idee, die z.B. auch in der Kantine eines großen Münchner Versicherungsunternehmens praktiziert wird. Es stellte sich heraus, dass wir unseren CO2-Ausstoß um 15% reduzieren können, wenn wir nur einen Tag pro Woche auf Fleisch verzichten. Gesagt, getan!
Die passenden Rezepte hole ich wöchentlich bei Veggie Love auf Facebook ab. Im familieninternen Ranking haben es die veganen Buletten mit Kartoffelsalat (mit veganer Remoulade) von Attila Hildmann auf Platz 1 und auf die Speisekarte für Heiligabend geschafft.

Infos zu Zutaten und Zubereitung live und in Farbe gibt es in diesem Video:

Das Spannende ist, dass sich seit Einführung des Veggie Days meine Einstellung zum Fleischkonsum insgesamt verändert hat. Ich bin deshalb kein Vegetarier geworden, aber ich esse jetzt auch an anderen Tagen sehr viel weniger Fleisch. Nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus ethischen Gründen. Da freuen sich Umwelt und Tiere. Nach dem Motto „Gut essen und sich gut dabei fühlen“ wünsche ich jetzt guten Appetit.

Dieser Artikel nimmt an der Blogparade „Rezepte mit Geschichte“ teil.

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